Über die Band

Bevor das zweite Album Monterey erscheint, kommt vorneweg die 4-Song-EP mit dem irren Titel Daddy’s GirlDie Heiterkeit, diese sonder- und unnahbare Band, bewegt sich nach wie vor wie schlafwandlerisch, fast geisterhaft schwebend durch ein Koordinatensystem, das von sprödem Understatement und angenehm schillernder blasierter Entrücktheit eingefaßt ist, aber der Heiterkeitskosmos wurde ausgedehnt, extremer geradezu, auch wenn es auf den ersten Blick seltsam scheint, im Zusammenhang mit ihrem reduzierten Slowcore-Glam-Pop von ‘extrem’ zu sprechen. Der straighte Gitarren-Indiepop des Debuts wird leicht Richtung Wave verschoben (nicht nur im Text zu “Robert Smith”), ein wenig wie Joy Division und ihre unterschätzte sog. Immenhof-Phase – Pferde-Cover vor impressionistischer Bob Ross-Landschaft inklusive und ein unheilvoller Tausend-Tropfen-Regen, der nur die schönsten Assoziationen von Bibel zu Bob Dylan weckt. Wie aufregend doch die Unaufgeregtheit ist!